Projektpartner


Karlsruher Institut für Technologie


Technische Universität München

Johannes Guttenberg Universität Mainz

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen


Projektpartner

KIT


Der Lehrstuhl für Rechnerarchitektur und Parallelverarbeitung (CAPP) von Prof. Wolfgang Karl am Institut für Technische Informatik (ITEC) des Karlsuher Instituts für Technologie (KIT) forscht im Bereich der Methoden und Werkzeuge zur zuverlässigen und effizienten Nutzung paralleler heterogener Systemte.
Dazu gehören insbesondere programmiersprachliche Konzepte und Laufzeitsysteme zur Reduzierung der Komplexität für den Anwender, die Beschleunigung von Anwendungen mittels heterogener Strukturen und die Betrachtung der Genauigkeit als Optimierungsparameter.

Diese Werkzeuge und Methoden werden in unterschiedlichen Anwendungsgebieten wie numerischen Berechnungen, der Analyse von Zeitreihen, der Bildverarbeitung oder zum autonomen Fahren eingesetzt.

TUM


Die Forschung am Lehrstuhl für Rechnertechnik und Rechnerorganisation (LRR) der TUM beschäftigt sich in erster Linie mit der optimalen Nutzung moderner Multi- und Manycore Prozessoren, sowohl im Hinblick auf Rechenleistung als auch auf Energieeffizienz und Ausfallsicherheit. Dies betrifft in gleichem Maße CPUs und Beschleunigerarchitekturen wie z. B. GPUs oder Intel Xeon Phi. Untersucht werden sowohl akademische als auch industrielle Anwendungen, die alle einen hohen Bedarf an Rechenleitung haben. Derzeitige Projektpartner in diesen Bereichen sind unter anderem Asea Brown Boveri (ABB), Airbus Defence and Space, Klinikum Rechts der Isar, Technische Universität Graz, Intel Inc., Advanced Micro Devices (AMD) und ARM Ltd. Der Partner TUM untersucht und vergleicht anwendungsintegrierte Alternativansätze zu den containerbasierten Mechanismen basierend auf einer leichtgewichtigen Datenhaltungsschicht. Zudem ist ein wesentlicher Beitrag die Gewinnung von Sensordaten mittels autopin+ Erweiterung zur Unterstützung der sensordatenbasierten Entscheidungsprozesse.

RWTH


Die Forschung am Institute for Automation of Complex Power Systems der RWTH Aachen University beschäftigt sich unter anderen mit dem Entwurf von Systemsoftware für moderne Manycore-Prozessoren sowie heterogenen Architekturen. Die Anwendungsfelder reichen dabei vom Hochleistungsrechnenen über das Cloud Computing bis hin zur Echtzeitverarbeitung. Die Systemsoftware wird unter anderem bei der Simulation zukünftiger Stromnetze, um den Wechsel zu erneuerbaren Energien zu fördern, oder zum Testen existierender Komponenten (z.B. Hardware-In-The-Loop-Simulationen) eingesetzt. Der Partner RWTH entwickelt im Rahmen des Projektes Envelope Lösungen zur anwendungstransparenten, proaktive Migration von Containern, um die Fehlertoleranz eines Clusters zu erhöhen.

JGU


Das Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) ist das Rechenzentrum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und betreibt als Mitglied der Gauss-Allianz die Hochleistungsrechner der JGU. Forschungsschwerpunkte liegen auf der Optimierung von HPC-Anwendungen und der Entwicklung von skalierbaren Speichersystemen. Das ZDV wird in ENVELOPE die Untersuchung deutscher Rechenzentren koordinieren und aus den Ergebnissen Machine-Learning Methoden zur Aufallsvorhersage entwickeln. Die Ergebnisse dieser „Failure Prediction“ werden auf die Checkpointing-Verfahren paralleler Anwendungen wie der MD-Umgebung Espresso++ übertragen und auch in das Batch-System Slurm integriert.